Künstlerhaus Göttingen
im Lichtenberghaus


Ab Oktober 2017 wird es im Künstlerhaus Göttingen ein neues Ausstellungsformat geben, es trägt den Namen Studio Galerie und wird in den beiden Ausstellungsräumen im Gewölbekeller jeweils an zwei aufeinander folgenden Wochenenden stattfinden. Rund 10 Künstlerinnen und Künstler aus dem Künstlerhaus haben sich in einer Gruppe zusammengeschlossen, um in der Art einer Produzentengalerie Aspekte künstlerischer Arbeit aufzuzeigen, mit denen sie sich auseinandersetzen und bei denen sie dem Publikum in diesem Ausstellungsprojekt Einblick in ihre Arbeit geben möchten. Neben den traditionellen Kunstformen können in diesem Projekt auch neue Formen wie Videoarbeiten, Installationen und Performances gezeigt werden. Der Name „Studio Galerie“ soll deutlich machen, dass in diesem Ausstellungsformat etwas aus dem persönlichen Werkprozess der Ausstellenden zu erwarten ist. So kann beispielsweise eine thematische Fragestellung in der Ausstellung herausgearbeitet sein oder aber eine handwerklich bestimmte künstlerische Vorgehensweise verständlich gemacht werden. Es soll dabei auch möglich sein, dass Arbeitsfelder, die sonst nie gezeigt werden konnten, nun einmal als eine weitere Facette dem Publikum Einblick in das Schaffen einer Künstlerpersönlichkeit bieten können. Insbesondere sind auch Gruppenausstellungen, in denen ein spezielles Thema behandelt wird, in diesem Format zu erwarten. Die Reihe der Künstler, die gezeigt werden, soll sich nicht auf die Gründungsmitglieder beschränken, sie werden das Programm aber prinzipiell auswählen und organisatorisch begleiten. Für das Publikum dürfte es interessant sein, dass die ausstellenden Künstlerinnen und Künstler an den beiden Wochenenden weitgehend in der Galerie anzutreffen sein werden und so direkte Informationen und Einblicke gewonnen werden können. Zur Eröffnung wird es immer eine Vernissage am ersten Freitag geben, bei der die jeweiligen Künstlerinnen und Künstler etwas zu ihrer Arbeit sagen werden.


20. - 22.10 und 27. - 29.10. 2017
Gudrun Jockers und Tamara Wahby

Die erste Ausstellung im Rahmen dieses Projekts zeigt unter dem Titel "Flurbereinigung" reduzierte, stark abstrahierende Malerei von Gudrun Jockers und klassische Photographien von Tamara Wahby. Der Ausgangspunkt ist für beide Künstlerinnen die Faszination durch Farbflächen, Strukturen, Ordnung von Äckern, von Wiesen und Waldstücken. Dabei sind wesentliches Thema die gestalterischen und mehr oder weniger drastischen menschlichen Eingriffe in unsere ländliche Umgebung.

03. - 05.11 und 10. - 12.11. 2017
Marcos Durand
Georg Christoph Lichtenberg
- Aphorismen -
Federzeichnungen

Eröffnung: Freitag, 3. November, 16 Uhr
Befrüßung: Tamara Wahby