Künstlerhaus Göttingen
im Lichtenberghaus


Obere Galerie
20.10. 17.11.13
Christoph Rust
Das Plateau in den Bergen

Eröffnung der Ausstellung: Donnerstag, den 20. Oktober 2013 um 11.30 Uhr
Einführung: Prof. Wilfried Köpke

„Niemand wird leugnen, dass sich unser Alltagswirklichkeit zwischen den medial verbreiteten Extremen des schönen Scheins und brutaler, banaler und vulgärer Tatsächlichkeit abspielt. Dagegen stellt der Künstler eine eigenständige neue Realität: kraftvoll, direkt, selbständig und überdeutlich, ohne dass wir es begreifen können, denn kaum gesehen, entschwindet sie wieder..“
Dieser Satz von Andreas Beaugrand kommt zwar gewaltig daher, aber er trifft den Charakter dieser Malerei in ihrer Sinnhaftigkeit. Hier geht es nicht um Landschaftsmalerei sondern das Verhältnis, das malerische Projekte zu inneren Bilder haben können. Diese Malerei unternimmt den Versuch, Wahrnehmbares zu produzieren, das Gedankengänge sichtbar macht, die als Chiffre der„ VERORTUNG „ dienen können - Verortung , ein zentraler Begriff von Christoph Rust - , Bilder, die etwas wahrnehmbar machen, um es vor dem Verschwinden zu retten.

Christoph Rust, geboren 1953 in Leipzig, studierte an der Kunstakademie in Münster und war Meisterschüler bei Prof. Ernst Herrmanns.
Er erhielt zahlreiche Stipendien und Preise: u.a.:
1984 Arbeitsstipendium des Landes Niedersachsen,
1996 Stipendium der Fundacio S´Hort, Mallörca
2000 Sonderprei der Jury bim Bildhauerwettbewerb 350 Jahre Westfälischer Frieden, Osnabrück

Seit 2001 erhielt er die Berufung an die Fachhochschule Bielefeld Als Prof. für Ästhetik und Kommunikation.