Künstlerhaus Göttingen
im Lichtenberghaus
Kunst und Film
20.09.2012, 20.15 Uhr

Marathon der Weltkunst

Geschichte der documenta – Eine Zeitreise

Teil 2


Aufgrund des großen Zuspruchs bei unserer Vorführung des ersten Teils der umfassenden Dokumentation Marathon der Weltkunst, und auf vielfach geäußerten Wunsch nach einer Fortsetzung zeigen wir einen weiteren Abschnitt des Films von Rudolf Schmitz.
Ein Original - Fernsehfeature über die documenta 5 bildet dieses Mal den Auftakt unseres Kinoabends. Mit authentischem Kommentar und erstmals in Farbe führt der Bericht von den 1970er in die frühen 1980er Jahre.
Die documenta des Jahres 1972 gilt als die Schau, die einen grundlegenden Kurswechsel vollzogen hat. Harald Szemann arbeitete an der 'Abkehr vom musealen Prinzip'. Diverse Beiträge der Aktionskunst (Fluxus, Performances, Happenings... ) erzählen von einem veränderten Kunstbegriff, und auch von einem veränderten Verständnis der Welt. Josefh Beuys machte mit seinem Beitrag 'Büro der Organisation für direkte Demokratie durch Volksabstimmung' von sich reden. 1977 dann die documenta 6 unter der Leitung von Manfred Schneckenburger. Fotografie und Film standen in diesem Jahr im Fokus, die Präsentation von Malerei aus der DDR, darunter z. B. Bernhard Heisig und Werner Tübke, sorgte für Aufregung. Die heute noch in Kassel zu besichti-genden Kunstwerke 'Vertikaler Erdkilometer' (Walter De Maria) und 'Rahmen-bau' / 'Landschaft im Dia' (Haus-Rucker-Co) stammen von dieser Schau ...

Einführung: Rita Gotthold, Göttingen


02.08.2012, 20.15 Uhr

„Marathon der Weltkunst“

Geschichte der documenta – Eine Zeitreise
Regie: Rudolf Schmitz
© Hess. Rundfunk 2012 (Gesamtlänge: 300 min.)
Dauer der Veranstaltung: ca. 100 min.



Anlässlich der diesjährigen documenta 13 zeigen wir Teile der umfassenden Dokumentation Marathon der Weltkunst von Rudolf Schmitz.
Mit Original - Fernsehfeatures kehrt der Bericht zu den Anfängen der inzwischen zu einer globalen Institution der Kunst avancierten Schau zurück: Wie fing eigentlich alles an? Wie waren die legendären, ersten Ausstellungen, die noch unter der Leitung des Begründers Arnold Bode stattfanden? Die Dokumentation enthält den authentischen Ton der Berichte, und wird durch Kom-mentare aus heutiger Sicht ergänzt. Sie vermittelt einen Eindruck der ersten Ausstellungen selbst, aber auch Eindrücke der Zeit in der sie stattfanden.

Einführung: Rita Gotthold, Dipl.-Ing. und Diplomsozialpädagogin, Göttingen

Veranstalter: Filmkunstfreunde Göttingen e.V.

Eintritt frei!